Hamburg Tourismus

Hamburg Dungeon -Top Besuchsempfehlung in der Hamburger Speicherstadt


Hamburg Dungeon in Hamburgs Speicherstadt

Eine der skurrilsten und gleichzeitig begehrtesten Attraktionen der Hafenstadt ist der sogenannte Hamburg Dungeon. Bereits im Jahre 2000 eröffnete die Merlins Entertainment Group diese interaktive Ausstellung, die sich wohl am besten als gelungener Mix aus Theaterstück, Geschichtsunterricht, Kabarett und Geisterbahn beschreiben lässt. Neben Amsterdam, Edinburgh, London und York ist Hamburg nun die fünfte Metropole, deren Geschichte den Machern dieses Spektakel das nicht unerhebliche Investitionsrisiko wert war.

Markante Kapitel Hamburgs Stadtgeschichte werden hier im Hamburg Dungeon in dramatischen Inszenierungen nachgespielt und ziehen den interessierten Besucher wortwörtlich ins Zentrum des Geschehens hinein. Noch nie wurde Geschichte in ähnlich lebhafter und realistischer Art und Weise wiedergegeben. Talentierte Schauspieler und herausragende Bühnenbauer hauchen im Hamburg Dungeon Handlung und beteiligten Charakteren mit ungeahnter Detailtreue Leben ein, die selbst abgesottensten Gruselveteranen kalten Schauer auf den Rücken zaubern dürfte.

Hamburg Dungeon in der Speicherstadt

Die erste Inszenierung im Hamburg Dungeon stellt die dramatischen Todesumstände der polarisierenden und vor allem im nördlichen Teil der Republik hinreichend bekannten Figur Klaus Störtebekers dar. Störtebecker wurde in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts samt vollständiger Schiffsbesatzung wegen Piraterie festgenommen und von Hamburger Ratsherren zum Tode verurteilt. Augenblicke vor seinem gewaltsamen Tod unterbreitete er seinen Henkern einen aberwitzigen und zugleich schauerlichen Vorschlag. Er versprach dass sich sein vom Kopf getrennter Körper unmittelbar nach Vollstrecken des Todesurteils erheben und an den in einer Linie stehenden Besatzungsmitgliedern seines Schiffes vorübergehen werde. Denjenigen seiner Gefolgsleute, die er passieren konnte, sollte die Todesstrafe erlassen werden. In einer herzzerreissenden und verstörend realistisch wirkenden Aufführung nehmen sie an der Hinrichtung im Hamburg Dungeon teil und versuchen den Fängen der Henker Störtebekers zu entkommen.

Ebenso dramatisch im Hamburg Dungeon dargestellt wird die Flucht vor den Wassermassen der schlimmsten Flut des 18. Jahrhunderts. Gefangen in einem kleinen Boot wird der Besucher Zeuge des verzweifelten Überlebenskampfes zahlreicher Hamburger Stadtbewohner und versucht seinerseits sich vor schlagenden Wellen und tosendem Sturm in Sicherheit zu bringen. Der aufwändigen Inszenierung im Hamburg Dungeon gelingt es umgehend die beklemmende und panische Stimmung beim Kampf gegen die Fluten wiederzugeben und begeistert mit überragender Ablaufplanung und punktgenauer Umsetzung.

Einen Spitzenwert im Hamburg Dungeon erzielt der Adrenalinspiegel der mutigen Dungeon-Besucher spätestens beim sogenannten Drop-Ride, einem Freifallturm der im Jahre 2008 in das bunte Vorstellungsprogram des Hamburg Dungeons integriert worden war und sich vorher bereits in der Londoner Version des Dungeons bewährt hatte. Die zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges spielende Hintergrundgeschichte erklärt den wagemutigen Teilnehmer kurzerhand zum Tode verurteilten Straftäter, der zuerst an der eigenen Gerichtsverhandlung teilnehmen, seinen schicksalshaften Richterspruch miterleben und schließlich vom bereits wartenden Priester das letzte Gebet erhalten wird. Der darauf folgende Sturz in die Tiefe bringt selbst mutigste Zeitgenossen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Weiter thematisieren die Macher im Hamburg Dungeon in lebensnaher und detaillierter Ausgestaltung die katastrophalen und beängstigenden Umstände des Großen Brandes 1842. Getrieben von lodernden Feuern und dampfendem Rauch versucht der Teilnehmer einen sicheren Weg durch die engen Straßen der Innenstadt zu finden und so den desaströsen Folgen des größten Brandes in der Geschichte Hamburgs zu entgehen.

Abschließend führt der Weg im Hamburg Dungeon durch schummriges Sumpfgebiet, das die ohnehin strapazierten Nerven des Besuchers vor eine letzte Belastungsprobe stellt. Vermodernde Moorleichen pflastern den steinigen Weg gen Ausgang und überraschen mit schauerlichen Geheimnissen.

Neben Schauerlichkeiten hat der Hamburg Dungeon auch Gastlichkeit zu bieten. Ein Veranstaltungsraum für verschiedene Feierlichkeiten in besonderem Ambiente steht gruselfreudigen Gästegruppen zur Anmietung zur Verfügung.

Der Hamburg Dungeon befindet sich in der Speicherstadt und somit nur wenige hundert Meter von Rathaus und Shoppingmeile „Mönckebergstraße“ entfernt. An gut frequentierten Tagen besuchen nach Angaben des Betreibers mehr als 1000 Menschen die dramatischsten Ereignisse Hamburger Stadtgeschichte.














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